Theoretical Chemistry Genealogy Project
Home
Search
Extrema
Rules
Acknowledgement
Contact
Jörg Fleischhauer
Back

Jörg Fleischhauer wurde am 22. August 1939 in Dresden geboren. Nach dem Besuch der Volksschule von 1946 bis 1951 in Eisenach (Thüringen) und Umzug der Familie nach Hagen (Westfalen) besuchte er das dortige Städtische Gymnasium bis 1956. Das Abitur legte er 1959 am Städtischen Gymnasium in Wetter (Ruhr) ab. Im Sommersemester 1959 begann er, an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn die Fächer Chemie und Physik im Diplomstudiengang zu studieren. Die Diplom-Chemiker-Hauptprüfung legte er am 18. Februar 1966 ab. Die Diplomarbeit im Fach Chemie über die Chemiesorption von Metallatomen an Metalloberflächen fertigte er von März bis November 1966 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. H. Moesta an der Universität Bonn an. Die Diplom-Physiker-Hauptprüfung legte er dort am 28. Juli 1968 ab. Seine Dissertation fertigte er zwischen Februar 1967 und Oktober 1968 unter der Leitung von Prof. Dr. F. Korte an. Die interne Betreuung übernahm Priv.-Doz. Dr. H. D. Scharf. Nach seiner Promotion war er von 1969 bis 1974 wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. H. D. Scharf an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. Seine Habilitation für das Fach Theoretische Organische Chemie erfolgte im Jahr 1974 nach Vorlage einer Habilitationsschrift mit dem Titel "Betrachtung von Struktur- und Reaktionsparametern mit LCAO-MO-Theorien". Mentor war Prof. H. D. Scharf. Nach seiner Ernennung zum Wissenschaftlichen Rat und Professor im gleichen Jahr leitete er bis zu seiner Pensionierung im Herbst 2004 das Lehr- und Forschungsgebiet Theoretische Chemie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Seit 1984 hielt er sich mehrfach zu längerfristigen wissenschaftlichen Tätigkeiten an den Universitäten von Alexandria (Ägypten), Salt Lake City (Utah, USA) sowie Boulder und Fort Collins (Colorado, USA) auf.