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Dieter Schuch
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Dieter Schuch wurde 1953 in Frankfurt am Main geboren. Während seines Studiums der Chemie an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, das er 1973 begann, hörte er neben Vorlesungen in Chemie bei H. Bock, G. Quinkert, K. Hensen und H. Hartmann auch solche in Physik u.a. bei W. Martienssen und R. Jelitto. Die Diplomarbeit mit dem Thema „Untersuchungen der Spin-Bahn-Wechselwirkung für ein Problem mit torusförmiger Potentialmulde“ wurde unter Leitung von Hermann Hartmann 1978 abgeschlossen. Die anschließende Promotion in Physikalischer und Theoretischer Chemie, ebenfalls bei H. Hartmann, erfolgte 1982. Von 1980 bis 1983 war er Mitglied der Redaktion der von H. Hartmann gegründeten Zeitschrift „Theoretica Chimica Acta“, 1984 zusammen mit Dr. K.-M. Chung Redakteur und 1985 alleiniger Redakteur dieser Zeitschrift. Ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde 1986 durch eine mehrmonatige Gastdozentur bei Enrico Clementi, IBM Kingston, New York unterbrochen und danach bis 1988 fortgesetzt. Es schloss sich von 1989-1991 ein Habilitandenstipendium der DFG an. Anfang 1992 erfolgte im Fachbereich Physik der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main die Habilitation für das Fach Theoretische Physik mit der Habilitationsschrift "Komplexe nichtlineare Zusammenhänge im Rahmen einer wellenmechanischen Beschreibung reversibler und irreversibler Dynamik". Anschließende Gastprofessuren und Forschungsprojekte führten ihn u.a. nach Auckland, Neuseeland (Prof. P. Schwerdtfeger, 1996), St. Johann Südtirol (Sommerakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes, 1998) und Mexikostadt (Prof. M. Moshinsky, 2000, 2002, 2005, 2006, 2007). Im August 2002 erfolgte die Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor am Institute für Theoretische Physik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Seit Sommersemester 2004 auch Vorlesungen in englischer Sprache als Bestandteil des Curriculum der Frankfurt International Graduate School of Science (FIGSS). Forschungsschwerpunkte sind analytisch lösbare klassische und quantenmechanische Probleme, Dissipation und Irreversibilität in klassischer und quantenmechanischer Dynamik, Zusammenhänge bzw. Übergänge zwischen klassischer Mechanik und Quantenmechanik, nichtlineare Formulierungen bzw. Erweiterungen der Quantenmechanik, dynamische Invarianten, gruppentheoretische Implikationen und deren Beziehungen zur Supersymmetrie.